Geposted am 21. November 2016 in Keine Kommentare »

Das war die Fachtagung Doppelresidenz

hier zu den Bildern und einer kleinen Zusammenfassung

Mediales Echo zur Fachtagung Doppelresidenz

Referate: hier

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FACHTAGUNG DOPPELRESIDENZ

22.10.2016: Österreichs erste Fachtagung (in Wien) mit ausgezeichneten Fachleuten sowie Eltern und jungen Erwachsenen, die über ihre Erfahrungen mit dem Modell berichten werden

  • ACHTUNG geänderter Ort:
    Bundesministerium für Finanzen,  Hintere Zollamtsstraße 2B, 1030 Wien; Dr. Peter Quantschnigg Saal. (Nicht, wie bisher angegeben, im Seminar- und Veranstaltungszentrem CATAMARAN)
  • Tagesmoderation: Mark Ruiz Hellin
  • Lageplan: Wien 3.,Hintere Zollamtsstraße 2B – klicken Sie hier
  • Einladung: klicken Sie hier
  • Programm der Fachtagung: klicken Sie hier
    • Disskussions- bzw. Arbeitsgruppen können aus Platzgründen  leider nicht stattfinden
  • ReferentInnen: klicken Sie hier
  • PodiumsdiskussionsteilnehmerInnen: klicken Sie hier

Für die Plattform Doppelresidenz

Pototschnig Anton
Obmann

 

Spenden:
PLATTFORM DOPPELRESIDENZ
IBAN: AT35 1200 0100 1686 2459
BIC: BKAUATWW

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INFO für Journalisten without Zeit:

Doppelresidenz – ein rascher Überblick: (jeder link nur eine Seite)

  • Mütter über die Doppelresidenz: Auszug aus der Studie der Uni Wien: „Für die Mütter liegt der wichtigste Vorteil dieses Modells in dem Gewinn an Freizeit und der damit verbundenen Entlastung, was in Verbindung mit den Aussagen der Väter für eine potenzielle „Win-win“-Situation für beide Elternteile spricht. Nachteile werden von den Müttern kaum genannt.
  • Vorteile der DR für Kinder/Mütter/Väter
  • Rechtliche Situation in Österreich seit 2015
  • DR aus Sicht der Entwicklungspsychologie. Zitat: Harald Werneck, stellvertretender Institutsleiter der Entwicklungspsychologie an der Uni Wien und renommierter Forscher über die Doppelresidenz: „Aus Sicht der Entwicklungspsychologie kann die empirische Befundlage dahingehend zusammengefasst werden, dass die Doppelresidenz im Regelfall das nach einer Trennung der Eltern für das Kindeswohl günstigste Referenzmodel darstellt.“

 

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Bücher zum Thema:

Monographie (= große wissenschaftliche Arbeit)  zur Doppelresidenz (= Wechselmodell):
Buch: Wechselmodell Psychologie - Recht - Praxis
Hildegund Sünderhauf,
Prof. der Hochschule Nürnberg und Juristin veröffentlicht ihre umfassende Studie zum Thema Wechselmodell und stellt fest: „Im Wechselmodell gibt es keine Alleinerziehenden mehr“, so Sünderhauf. „Wenn man das hohe Armutsrisiko von Alleinerziehenden mit Kindern betrachtet, ist das von beachtlicher gesamtgesellschaftlicher Bedeutung.“
link zur Presseaussendung des Springerverlags

UNI WIEN empfiehlt das Buch in der Zeitschrift „beziehungsweise“(auf Seite acht)–>Auf Augenhöhe Eltern bleiben. Abschied von den Mythen der Täter-Väter und Opfer-Mütter.

Übers Buch:

Trennung/Scheidung, uneheliche Kinder, wer soll die Obsorge/das Sorgerecht erhalten?
Wie geht man mit Kontaktver-und behinderung um?
Gesellschaftspolitisch hochbrisante Themen
Das Buch ist eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Themen.
Es hinterfragt gängige Rollenzuschreibungen und geht den Fragen nach:
Was hat das Thema Obsorge mit der Emanzipation von Frauen und Männern zu tun?
Welche politischen Kräfte stellen sich Veränderungen entgegen und warum?
Evoziert und prolonigert die gemeinsame Obsorge Konflikte und Gewalt?
Wollen Väter mit der gemeinsamen Obsorge nur Rechte und Macht, ohne aber sich aktiver zu beteiligen?
Warum wurde Deutschland und Österreich vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in diesem Zusammenhang wegen Menschenrechtsverletzung verurteilt?
Dient das Alleinige Sorgerecht Frauen auf ihrem Weg zu mehr Unabhängigkeit und Emanzipation?

Das Buch überprüft und widerlegt momentan gültige Paradigmen, welche wären:
Ohne Einvernehmen zwischen den Eltern geht gar nichts.
Mit der gemeinsamen Obsorge werden Konflikte nur noch schlimmer.
Sanktionen landen nur am Rücken des Kindes.
Gewalt ist männlich.
Es muss einen hauptsächlichen Aufenthalt geben.
Doppelresidenz zerreisst die Kinder?

Das Buch analysiert Gesetz, Vollzug (Gericht, Jugendamt und Gutachter) und den gesellschafltichen Diskurs rund um die Themen Scheidung und Sorgerecht.  Es erörtert wie Mythen Rollenbilder verfestigen und Väter zu Tätern und Mütter zu Opfern verklären. Zwischen den Fronten die Kinder, als die schwächsten Glieder der Familie und den ersten Opfern des Konflikts. Das Buch bleibt aber nicht dabei stehen Probleme zu analysieren, sondern bietet gangbare Alternativen und Lösungen zur momentanen Situation an.

link zum Buch direkt über den Verlag ibera

link zum Buch über amazon

Ina Kiesewetter & Petra Wagner:
Eine Woche Mama, eine Woche Papa
.
Wie Kinder getrennter Eltern gut leben. Kreuz-Verlag link

Noch mehr Bücher zur Doppelresidenz

 

Kommt es derzeit nach der Trennung/Scheidung zur Frage: „Was ist wichtiger für das Kind? Dass es trotz Trennung Vater und Mutter im Alltag erleben kann, oder dass es einen fixen Wohnplatz hat?“ So entscheidet die Gesellschaft ganz klar. Die Wohnung ist wichtiger. Absurd, oder?

In „Wir über uns“ erfahren sie mehr über die Plattform und deren Ziele.