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Gleiche Verantwortung der Eltern auch nach der Trennung

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Warum Doppelresidenz?

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13. Februar 2017 Newsletter abonnieren

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Bericht von der 7. Konferenz des ICSP – International Council on Shared Parenting in Lissabon

Bericht von der 7. Konferenz des ICSP – International Council on Shared Parenting in Lissabon

2. Mai 2026 Newsletter abonnieren

Michael Bockhorni war vom 3. bis 6. Dezember 2025 bei der 7. Konferenz des International Council on Shared Parenting (ICSP) in Lissabon zu Gast. An vier Tagen sprachen über 100 Vortragende aus 34 Ländern aller fünf Kontinente (mit einem regionalen Schwerpunkt auf Portugal und Lateinamerika) über das Leitthema: „Chancen und Herausforderungen in der Praxis gemeinsamer Elternschaft“ für Familien, die nicht im gleichen Haushalt leben.

​Insgesamt 75 Frauen und 40 Männer aus der Wissenschaft, der beruflichen Praxis (Recht, Sozialarbeit, Psychologie, Soziologie und weitere Disziplinen) sowie der Zivilgesellschaft hielten vor 230 Teilnehmenden Vorträge und Workshops zu den verschiedensten Aspekten der Thematik.

​Die zentralen Themen der Konferenz im Überblick:

  • ​Eltern-Kind-Entfremdung: Erfahrungen mit dem ersten Gesetz gegen Eltern-Kind-Entfremdung in Brasilien sowie die Aufklärung über Missinterpretationen und Falschinformationen rund um den UN-Bericht zu diesem Thema.
  • ​Kindeswohl und Entwicklung: Die Auswirkungen von Elternkonflikten und verschiedenen Trennungssituationen auf die Entwicklung der Kinder sowie aktuelle Bemühungen im Europarat um das Thema Kindeswohl.
  • Gewaltprävention: Die gewaltpräventive Wirkung von gemeinsamer Elternschaft nach einer Trennung.
  • Väter im Fokus: Neue Narrative über Männer und Väter sowie innovative Formen der Unterstützung für Väter mit internationaler Familiengeschichte, die oft vor besonderen Herausforderungen stehen.
  • Familien mit besonderen Bedürfnissen: Die auffällig hohe Zahl an Trennungen im Zuge der Geburt von Kindern mit Beeinträchtigung.
  • Moderne Familiengerichtsbarkeit: Eine kritische Evaluation aktueller Systeme sowie neue Modelle zur Unterstützung und Organisation von gerichtlichen Trennungsprozessen. Dazu zählten auch digitale Lösungen mit Online-Portalen, Apps und KI-Unterstützung (z.B. aus der Schweiz, Australien, Brasilien und den USA).
  • Europäischer Rechtsvergleich: ICSP Europa präsentierte eine interaktive Karte, welche die gesetzlichen Grundlagen zur gemeinsamen Elternschaft nach einer Trennung in den verschiedenen Ländern Europas vergleicht. Gemeinsam mit Universitäten sind weitere Vergleiche, unter anderem zur Rechtsprechung und der gelebten Praxis der gemeinsamen Elternschaft nach Trennungen geplant.

Nachfolgend finden Sie die Detailberichte zu folgenden Vorträgen:

  • Auswirkungen von Familienmodellen nach Trennungen bzw. destruktivem Verhalten der Eltern bei Trennungen / Scheidungen auf die Entwicklung der Kinder
  • Der positive Zusammenhang zwischen gleichteilig geteilte verantwortliche Elternschaft und der Prävention von Gewalt gegen Frauen
  • innovative, interdisziplinäre, konsensorientierte Verfahrensmodelle im Familienrecht
  • Künstliche Intelligenz (KI) und Justiz/Recht mit Fokus auf dem Familienrecht
  • Apps für die Organisation von Familien während und nach Trennung bzw. Scheidung

…

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Eltern bleiben – trotz Trennung: Online-Diskussion zur Zukunft des Familienrechts gestartet

Eltern bleiben – trotz Trennung: Online-Diskussion zur Zukunft des Familienrechts gestartet

29. September 2025 Newsletter abonnieren

Wie wollen wir als Gesellschaft mit Trennung, Elternschaft und gemeinsamer Verantwortung umgehen? In Österreich sind jährlich rund 16.000 Kinder von der Scheidung ihrer Eltern betroffen – noch deutlich mehr wachsen in unverheirateten, später getrennten Familien auf. Ihre Bedürfnisse verdienen unsere besondere Aufmerksamkeit. Was braucht es, damit Kinder auch nach einer Trennung guten Kontakt zu beiden Elternteilen behalten? Und wie muss das Familienrecht gestaltet sein, um Eltern auf Augenhöhe zu unterstützen?

Mit diesen Fragen startete Wir Väter einen öffentlichen Online-Diskussionsprozess unter dem Titel: „Eltern bleiben – trotz Trennung: Ein Zielbild für 2032“ […]

Hier klicken für mehr Details und Infos, wie man seine eigenen Ideen & Vorstellungen einbringen kann

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FEM.A im Aschermittwochmodus

FEM.A im Aschermittwochmodus

8. Juli 2025 Newsletter abonnieren

Replik zum FEM.A Pamphlet: „Von extremistischen Randgruppen zur Salonfähigkeit: Väterrechtler in Österreich.“ (Juli 2025)

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Schweiz als Vorreiter: Gesetzesreform zur Doppelresidenz in Begutachtung

Schweiz als Vorreiter: Gesetzesreform zur Doppelresidenz in Begutachtung

3. Juli 2025 Newsletter abonnieren

Während in Österreich über die Grundlagen einer echten partnerschaftlichen Elternschaft nach Trennung nicht einmal diskutiert wird, macht die Schweiz einen weiteren großen Schritt. Bereits seit 2017 ist das Gericht verpflichtet zu prüfen, ob die alternierende Obhut (Doppelresidenz) im Einzelfall dem Kindeswohl am besten entspricht, wenn ein Elternteil oder ein Kind dies verlangt und es dem Kindeswohl entspricht. Nachdem viele Richter:innen den Willen des Gesetzgebers missachten und die alternierende Obhut nur dann umsetzen, wenn beide Elternteile diesem Modell zustimmen, geht ein neues Gesetz in Begutachtung, welches dieser willkürlichen Spruchpraxis entgegenwirken soll.

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Wohnprojekt Wientalterrassen: Eine Chance für Doppelresidenz-Eltern in Wien

Wohnprojekt Wientalterrassen: Eine Chance für Doppelresidenz-Eltern in Wien

25. Februar 2025 Newsletter abonnieren

Gute Nachrichten für getrennte Eltern mit Doppelresidenz-Modell! Das Wohnprojekt Wientalterrassen in Wien bietet eine spannende Möglichkeit für Alleinerziehende und Getrennterziehende, die nach einer gemeinschaftlichen Wohnlösung suchen. In diesem von JUNO – Zentrum für Getrennt- und Alleinerziehende unterstützten Wohnprojekt können auch Eltern einziehen, die ihre Kinder nicht ausschließlich betreuen, sondern sich die Verantwortung im Rahmen der Doppelresidenz teilen.

Was bietet das Wohnprojekt Wientalterrassen?

Das Wohnprojekt liegt in der Käthe-Dorsch-Gasse im 14. Bezirk (Baumgarten) und ist Teil einer modernen Wohnanlage mit insgesamt 500 Wohnungen, einem Generationenzentrum und einem Bildungscampus. Die Clusterwohnung innerhalb des Projekts bietet vier eigenständige Wohneinheiten mit einer Wohnfläche zwischen 31 und 41 m² sowie großzügigen Gemeinschaftsbereichen.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Lage: 1140 Wien, Käthe-Dorsch-Gasse, nahe U4 (Ober St. Veit) und Bahnhof Hütteldorf
  • Wohnungen: 4 Wohneinheiten in einer Clusterwohnung (je 31-41 m² + 130 m² Gemeinschaftsfläche)
  • Kosten: 820-850 €/Monat (inkl. Betriebskosten, Strom, Internet, Reinigung)
  • Bezugsfertig seit: 4. Quartal 2022
  • Rechtsform: unbefristeter Nutzungsvertrag

Ein Wohnmodell für mehr Gleichverantwortung

Besonders interessant ist, dass das Wohnprojekt nicht nur für Alleinerziehende, sondern auch für Doppelresidenz-Eltern offen ist. Das bedeutet, dass auch getrennte Eltern, die ihre Kinder nicht die ganze Zeit, sondern beispielsweise 50/50 oder an bestimmten Tagen betreuen, hier eine Wohnlösung finden können.

Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung und Flexibilität für Eltern, die ihr Familienleben partnerschaftlich gestalten möchten. Es berücksichtigt die Lebensrealität vieler Väter und Mütter, die sich trotz Trennung aktiv und gleichwertig um ihre Kinder kümmern.

Gemeinschaft statt Isolation

Neben den privaten Wohneinheiten gibt es in der Clusterwohnung eine große Wohnküche (120 m²) als gemeinschaftlichen Treffpunkt. Hier können Eltern zusammen kochen, sich austauschen und gegenseitig unterstützen – eine enorme Erleichterung im Alltag. Besonders für Eltern mit Doppelresidenz kann diese Form des Wohnens den Alltag entspannter gestalten, weil Unterstützung in der Nähe ist und der Kontakt zu anderen Eltern mit ähnlichen Herausforderungen gefördert wird.

So können Sie sich bewerben

Falls Sie Interesse an einer Wohneinheit haben, können Sie sich direkt bei JUNO melden. Dort werden Sie informiert und bei der Zusammenstellung einer passenden Wohn-Gemeinschaft unterstützt. Der nächste Schritt ist das Ausfüllen des Online-Datenblatts, um als Interessent:in registriert zu werden. Die Wohnungen werden regelmäßig neu vergeben, daher lohnt es sich, dranzubleiben! (Juno Newsletter)

Kontakt & weitere Informationen:
👉 Wohnprojekt Wientalterrassen
📧 office@alleinerziehen-juno.at
📞 01 / 366 29 34

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